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	<title>&#34;Angefangen in Galilea&#34;  ---------------------- (Apg, 10,37)</title>
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		<title>„Weil Jesu Herz daran hängt“</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 18:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>areddemann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reflexion über den Hintergrund der Initiative “Stay and Pray” Von Angela Reddemann MÜNCHEN, 20. Mai 2011 (Vaticanista).- Die Initiative „Stay and pray“ hat am vergangenen Samstag den Welttag für Geistliche Berufungen in der Heilig-Geist-Kirche am Münchner Viktualienmarkt gefeiert. Seit mehr als vier Jahren nun finden sich unter dem Motto „Bleib und bete“ junge Christen regelmäßig &#8230; <a href="http://angefangeningalilea.wordpress.com/2011/05/20/%e2%80%9eweil-jesu-herz-daran-hangt%e2%80%9c/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=angefangeningalilea.wordpress.com&amp;blog=22852161&amp;post=362&amp;subd=angefangeningalilea&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Reflexion über den Hintergrund der Initiative “Stay and Pray”</h3>
<p><em>Von Angela Reddemann</em></p>
<p>MÜNCHEN, 20. Mai 2011 (<a title="Vaticanista-News" href="http://www.vaticanista.info/">Vaticanista</a>).- Die Initiative „Stay and pray“ hat am vergangenen Samstag den Welttag für Geistliche Berufungen in der Heilig-Geist-Kirche am Münchner Viktualienmarkt gefeiert. Seit mehr als vier Jahren nun finden sich unter dem Motto „Bleib und bete“ junge Christen regelmäßig zusammen, um gemeinsam etwas für ihre Stadt zu tun. Die Initiatoren, zusammengeschlossen im katholischen Netzwerk für die Neu-Evangelisierung in München, eint das Anliegen, miteinander ein Projekt durchzuziehen, das der bayerischen Landeshauptstadt eine Herzmitte schenkt, die aus seinen christlichen Wurzeln genährt wird.</p>
<p>Was sich als ein buntes Netzwerkprojekt präsentiert, mitgetragen von der katholischen Jugendstelle Innenstadt, geistlicher Gemeinschaften und der Arbeitsstelle Berufe der Kirche, offenbart beim näheren Hinsehen ein viel tieferes Wurzelgeflecht. „Wer steckt eigentlich hinter Stay and Pray“, fragen Passanten die jungen Mitwirkenden, die zu Zeiten des allwöchentlichen „Saturday night fevers“ zwischen 19 und 24 Uhr rund um die Heilig-Geist-Kirche die Vorbeiziehenden ansprechen.</p>
<p>„Stay and pray“ – „Bleibet hier, wachet mit mir – wachet und betet“. Es ist der fast flehendlich bittende Ruf Jesu an seine engsten Freunde, der über den monatlichen Aktionstag steht. Jesus selbst ist es, der durch diese Evangelisationsinitiative zum Gebet in der City und für die City einlädt. Für die Beteiligten ist es eindeutig seine Stimme, die sie mit diesen Worten hören. Das motiviert und treibt sie an: „Mehr noch. Er ist es, der durch uns einlädt, der sich unserer Bereitschaft, unserer Gaben und Talente bedient“, meint Sandra-Maria Lernbecher, die mit der Gemeinschaft Emmanuel verbunden ist.</p>
<p>„Jesus will Mitbeter, die sein Gebet zum Vater teilen“, erklärt die Theologin Katharina Karl, die Mitglied der Gemeinschaft Verbum Dei ist. Das drücke auch ein Plakat der Initiative aus, das in der Nacht angestrahlt in der Fußgängerzone leuchte, so ein Vertreter der Jugend 2000. Dort prangt: „Wo ist Gott?“ und daneben steht „Komm und sieh!“ Wieder sei es Jesus, der einlädt, dessen wirksames und machtvolles Wort auch heute Menschen ansporne.</p>
<p>Papst Benedikt XVI. hat in einer seiner Katechesen im Rahmen der Generalaudienzen an jedem Mittwoch über Gregor den Großen gesagt, dass es diesem nie darum gegangen sei, etwas Eigenes oder die eigene Originalität darzustellen. Er habe vielmehr die Botschaft des Evangeliums vermitteln, gleichsam zum „Mund Christi“ werden wollen.</p>
<p>Die jungen Leute, die in den Nächten der Stadt Menschen zu “Stay und Pray” einladen, zum Eintreten in Jesu Nähe, und ihnen das Beten schmackhaft machen wollen, setzen in der heutigen Zeit die Arbeit der Jünger und Propheten fort. Sie hat Gott schon immer, ob sie wollten oder nicht, in die großen Metropolen ihrer Zeit gesandt. Jeder im offenen Team von “Stay und Pray” bestätigt durch seine Mitwirkung, dass er diesen Ruf Gottes nach City-Missionaren empfangen und verstanden hat. Mit ganz unterschiedlichen Charismen, die von der Fokolar-Bewegung bis zur Schönstattfamilie reichen, wollen sie Gottes geliebte „Stadtmenschen“ erreichen.</p>
<p>Die meisten tun dies mit Liebe und Begeisterung. Mancher hat auch vorher mit sich gerungen, bevor er sich auf “Stay and Pray” eingelassen hat. Nicht jedem wurde gleich in die Wiege gelegt, in der Fußgängerzone Menschen anzuhalten und sie zum Gebet einzuladen. Da befindet sich das Kernteam um “Stay und Pray”, das lange Jahre vom jetzigen Diözesanjugendseelsorger der Erzdiözese München und Freising, Pfarrer Daniel Lerch, begleitet wurde, eigentlich in bester Gesellschaft: Jonas war einst ziemlich niedergeschlagen, wenn er nur an Stadtseelsorge dachte; damals war Ninive die City, in die ihn seine Berufung führte.</p>
<p>Auch die persönliche Entwicklung des Propheten Jeremias ist für die Gruppe eine Inspiration. Man vermutet nach den jüngsten exegetischen Befunden, dass auch Jeremias lieber am Abend mit Freunden getrunken hätte, als wie ein Sonderling in der Innenstadt mitten im Gewühle mit Kerzen umher zu ziehen. “Denn du hast deine Hand auf mich gelegt und mich einsam gemacht” (Jeremia 1; 6-8, 12). Alle sie kamen von diesem Anruf des Herzens nicht los, Gott lies nicht locker, denn, es ist Gottes Wille, dass alle Menschen in den Genuss seiner Freundschaft kommen sollen, um tiefe Befreiung zu erleben.</p>
<p>Es gibt so Vieles, was man Menschen im Namen Gottes angetragen hat: Vorschriften, Verbote, leere und gewohnheitsmäßige Rituale, herzlose Verurteilungen… . Im Propheten Hosea -. Hos 6, 3-6 meldet sich Gott persönlich und distanziert sich von seinen Vertretern. Er macht sich im Propheten, seine menschliche Stimme unter seinem Volk vernehmlich: „Lasst uns streben nach Erkenntnis, nach der Erkenntnis des Herrn. Er kommt so sicher wie das Morgenrot; er kommt zu uns wie der Regen, wie der Frühlingsregen, der die Erde tränkt“.</p>
<p>Da ist Gott, der den Menschen in der Stadt nah sein will und der ihre Nähe einfordert, um sie wirbt. Der warme und offene Herzen liebt und kein gefühlloses Handeln abverlangt. „Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, Gotteserkenntnis statt Brandopfer“. “Stay and Pray” erschließt Menschen Kirche ganz neuartig, als ein einladendes, wohltuendes Zuhause. Liebevoll wurde alles vorbereitet, um etwas von Gottes anheimelnder Liebe auszudrücken. Dies in der Gewissheit, das Gott heute wie damals in einer Stadt wie München und anderswo sein Volk sammelt.</p>
<p>Die Herzmitte unserer Städte waren einst die Kirchen. Voller Optimismus entfaltete sich der Glaube als Basiskultur in den Regionen Kleinasiens, Nordafrikas und Europas. Warum sollte es nicht auch heute möglich sein, dass Stadtmenschen, die sich ihre Sinnmodelle wie mit Legosteinen zusammenbasteln und wie die Kinder diese wiederholt verwerfen, Jesus Christus wieder als Basis für ihr Leben entdecken.</p>
<p>München wird “Weltstadt mit Herz” genannt. Jesus ist der Beweis dafür, dass Gott ein Herz hat. „Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten (Mt 9, 9-13)“ , erklärt er den Jüngern, nachdem er, Matthäus zugerufen hatte: „Folge mir nach!“ – Der Zöllner – es könnte heutzutage ein Mitarbeiter der großen Versicherungen und Konzerne in dieser großen Stadt sein – fasst sich ein Herz und geht mit, um bei ihm zu sein, um zu beten und zu predigen, ein Apostel zu werden. Die Stadt und Jesus passen also gut zusammen. Den City-Menschen zeigen, das Gott ein Herz für sie hat: “Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken“, steht für eine Pastoral der Barmherzigkeit. Citypastoral ist ein Lernort und ein Lernfeld, weil Jesu Herz daran hängt.</p>
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		<title>&#8230; geht die Wirkungsgeschichte von Jesus und seinem lebendigen Evangelium weiter!</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 21:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>areddemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche im Aufbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Jesus, der Lebendigen in unser Leben und unsere Welt einbricht, kann das nicht verborgen bleiben. Dieser Blog will die Wirklichkeit des ankommenden Gottesreiches in vielen Bereichen aufspüren und bezeugen. Das Evangelium will in die Welt strahlen. &#8222;Wir können nicht schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben&#8220;.   Angela Reddemann<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=angefangeningalilea.wordpress.com&amp;blog=22852161&amp;post=132&amp;subd=angefangeningalilea&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><span style="color:#3b4ec3;"><strong>Wenn Jesus, der Lebendigen in unser Leben und unsere Welt einbricht, kann das nicht verborgen bleiben. Dieser Blog will die Wirklichkeit des ankommenden Gottesreiches in vielen Bereichen aufspüren und bezeugen. Das Evangelium will in die Welt strahlen. &#8222;Wir können nicht schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben&#8220;.   </strong></span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#3b4ec3;"><strong>Angela Reddemann</strong></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/angefangeningalilea.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/angefangeningalilea.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/angefangeningalilea.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/angefangeningalilea.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/angefangeningalilea.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/angefangeningalilea.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/angefangeningalilea.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/angefangeningalilea.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/angefangeningalilea.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/angefangeningalilea.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/angefangeningalilea.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/angefangeningalilea.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/angefangeningalilea.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/angefangeningalilea.wordpress.com/132/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=angefangeningalilea.wordpress.com&amp;blog=22852161&amp;post=132&amp;subd=angefangeningalilea&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Trinita di Monte</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 22:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>areddemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistliche Gemeinschaften]]></category>
		<category><![CDATA[In der Nachfolge Jesu]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gemeinschaft von Jerusalem ROM, 31. März 2011 (ZENIT.org).- Sie beginnen wieder ihre Führungen. Deutsche, Italienier, Franzosen, Engländer &#8230;alle die sich in Rom irgendwann einmal verliebt haben, die hier Fuß gefasst haben und nicht mehr von der Ewigen Stadt loskamen. Ihre Saison als Führer hat begonnen. Es ist zumindest trocken heute, rund 18 Grad. Mit &#8230; <a href="http://angefangeningalilea.wordpress.com/2011/03/31/trinita-di-monte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=angefangeningalilea.wordpress.com&amp;blog=22852161&amp;post=324&amp;subd=angefangeningalilea&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Gemeinschaft von Jerusalem</strong></p>
<p>ROM, 31. März 2011 (<a href="http://www.zenit.org/" target="_blank">ZENIT.org</a>).- Sie beginnen wieder ihre Führungen. Deutsche, Italienier, Franzosen, Engländer &#8230;alle die sich in Rom irgendwann einmal verliebt haben, die hier Fuß gefasst haben und nicht mehr von der Ewigen Stadt loskamen. Ihre Saison als Führer hat begonnen. Es ist zumindest trocken heute, rund 18 Grad. Mit ein paar Sonnenstrahlen lässt sich Rom genießen.</p>
<p>Viele Rompilger wollen aber liebe eigene Wege gehen, wollen schauen, verweilen, Zeit haben für den verfallenen Palazzo nahe der Porta Pia, seine Farben, Risse, seine Pflanzen und die römischen Katzen, die auf seinen Mauern lungern. Zeit aber auch, um einzukehren in Roms heilige Räume, um ihre Ausstrahlung wirken zu lassen, sich vom Blick ihrer Heiligen fragen zu lassen, wohin das eigene Herz strebt.</p>
<p>Erreicht der Pilger die Basilika „Trinita di Monte&#8220;, wird die Aura dieses malerischen Ortes leicht von den Menschenmassen „erdrückt&#8220;, die sich hier durch die Via Sistina, Condotti, Babuinoi und wie sie alle heißen schieben.</p>
<p>Die instinktive Fluchtreaktion, abtauchen mit der U-Bahn weicht der Ernüchterung: auch hier herrscht Feierabendbetrieb. Also doch hinaufsteigen mit den Scharen und eintreten als Teil einer großen Schlange in diese wunderschöne Kirche, die der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht ist.</p>
<p>Aber welche Überraschung: Das kurzweilige Gebrumme und Gerede der Vielen verstummt kurz nach dem Eintreten. Gebannt schauen alle nach dem schnellen und gekonnten Scannen der Kunstwerke nach vorne. In weißes Tuch getauchte Männer und Frauen sitzen, knien, beten, sammeln sich, flehen vor ihrem Herrn, der sich in seinem erhöhten eucharistischen Leib hier im Tabernakel gegenwärtig macht.</p>
<p>Um 18.30 Uhr wird hier das Abendgebet der Kirche öffentlich gebetet, so erklärt der kleine Zettel. Die ausgelegten Psalmenbücher verraten, dass sich an diesem Ort eine junge geistliche monastische Gemeinschaft beheimatet hat. Die <a href="http://jerusalem.cef.fr/de/" target="_blank">monastische Jerusalem- Gemeinschaft</a>. Ihr Beten, ihre ungezwungene Haltung, ihr Dasein bringt die Menschen hier auf die Knie. Sie verweilen, beten, werden still, sie durchbrechen ihren Touri-Rhythmus und lassen sich anrühren. So manches Paar muss jetzt klären, wie es weitergeht, scheint es, hat doch ein Partner nach dem Psalter gegriffen, will noch bleiben, nicht weitergehen.</p>
<p>Weiter vorne verlassen Vater und Sohn die Bank. Sie lassen die Mutter, die irgendetwas ergriffen hat, dass sie fesselt und nicht lassen mag.</p>
<p>„Als katholische Gemeinschaften vereinen die Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem in jeweils zwei Instituten geweihten Lebens Brüder und Schwestern, deren spezifische Berufung darin besteht, in der ‚Wüste der Stadt&#8217; Oasen des Gebets, der Stille und des Friedens zu schaffen&#8220;, beschreiben sie ihren Auftrag in einem Infoblatt, das ich finde.</p>
<p>Neugierig recherchiere ich später: Sie wurden Allerheiligen 1975 in Paris in der Kirche Saint-Gervais durch Bruder Pierre-Marie Delfieux, ehemals Studentenpfarrer an der Sorbonne, und mit Unterstützung des damaligen Erzbischofs von Paris, Kardinal François Marty, gegründet.</p>
<p>Faszination Glaube &#8211; das anziehendste und überzeugendste Zeugnis bieten Menschen, die in Christus verliebt sind und ihm dienen.</p>
<p>ZG11033103 &#8211; 31.03.2011<br />
Permalink: http://www.zenit.org/article-22890?l=german</p>
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		<title>Der hohe Preis der Kernkraft: Vatikan lädt zum Umdenken ein</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 22:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>areddemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Angela Reddemann ROM, 28. März 2010 (ZENIT.org).- In der Politik spricht man von einer Kehrtwende in der Energieversorgung, es ist die Rede von Atomstreit und wie man eine Lehre aus Japan ziehen könne. Kirchenführer wollen jetzt die Beratungen über den Ausstieg aus der Nutzung von Kernenergie mit ihrer Brisanz für die globale Gesellschaft auf &#8230; <a href="http://angefangeningalilea.wordpress.com/2011/03/28/der-hohe-preis-der-kernkraft-vatikan-ladt-zum-umdenken-ein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=angefangeningalilea.wordpress.com&amp;blog=22852161&amp;post=321&amp;subd=angefangeningalilea&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Angela Reddemann</em></p>
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<p>ROM, 28. März 2010 (<a href="http://www.zenit.org/" target="_blank">ZENIT.org</a>).- In der Politik spricht man von einer Kehrtwende in der Energieversorgung, es ist die Rede von Atomstreit und wie man eine Lehre aus Japan ziehen könne.</p>
<p>Kirchenführer wollen jetzt die Beratungen über den Ausstieg aus der Nutzung von Kernenergie mit ihrer Brisanz für die globale Gesellschaft auf der Ebene von &#8222;Pro-Life&#8220;-Debatten führen. Der Wegbereiter für diese Diskussionsebene ist der Münchener Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx (<a href="http://www.zenit.org/article-22804?l=german" target="_blank">ZENIT berichtete</a>). „Unsere Skepsis ist gestiegen, weil das Restrisiko der Atomkraft nicht beherrschbar und die Endlagerung nicht geklärt ist&#8220;, sagte der Erzbischof von München und Freising.</p>
<p>Dieser bekam Anfang letzter Woche Unterstützung aus dem Vatikan, als P. Frederico Lombarsi SJ erklärte, das Kernenergie zwar eine immense Ressource für die Menschheit sei, aber die Fragen über ihre Risiken nicht vernachlässigt werden dürften. &#8222;Es ist richtig und zwingend, erneut über die korrekte Verwendung der technologischen Energien zu reflektieren, über die Risiken, über den Preis, den wir Menschen dafür bezahlen müssen. Der Papst empfiehlt dieses oft.&#8220;</p>
<p>Der Leiter des vatikanischen Pressebüros, hatte in der letzten Folge von &#8222;Octava Dies&#8220; über das Erdbeben und den Tsunami in Japan gesprochen und festgestellt, dass die Bilder, die seit Tagen übermittelt würden, viele Fragen aufwürfen. An erster Stelle stünde das Mitgefühl und das Leid angesichts von 8.450 Toten, 2.701 Verletzten und 12.931 Menschen, die nach der Katastrophe vermisst würden.</p>
<p>Aber dann habe sich die &#8222;die Aufmerksamkeit der Welt sich von der zerstörerischen Welle dieser Katastrophe auf die Kernkraftwerke gelenkt&#8220;, so der Jesuitenpater. Das Statement des Chefs der Internationalen Atomenergiebehörde, Yukiya Amano, dass die Krise am Kernkraftwerk &#8222;äußerst ernst&#8220; sei, habe die Weltöffentlichkeit alarmiert.</p>
<p>Fakt ist: Die einen sehen in dem, über das Live-Ticker seit 14 Tagen über Fukushima informieren, die Vorstufe eines schier unabwendbaren Super-Gaus und einen Impuls zur politischen Bekehrung zu erneuerbaren Energien. Die anderen versuchen während dessen klar zu machen, dass man sich dieser Risiken und Nebenwirkungen immer bewusst gewesen sei.</p>
<p>Gut zwei Wochen nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan werden die Nachrichten aus dem beschädigten AKW Fukushima I aber immer alarmierender. Im Reaktorblock 2 stieg die Radioaktivität zuletzt auf einen Wert, der 100.000 Mal höher als normal ist. Die Strahlung wurde am heute im verseuchten Wasser gemessen, das im Turbinen-Gebäude des Reaktorblocks steht. Auch der Vorgang von Kernschmelzewurde zugegeben.</p>
<p>Ist Umdenken also gar nicht nötig. Im Ernstfall sollte es also reichen, „bei allen Risiken und Nebenwirkungen&#8220; den &#8222;Apotheker&#8220; zu fragen?</p>
<p>Innerkirchlich kamen vielen bibelfesten Christen angesichts der vier angeblich erdbebensicheren Kernreaktoren, die von der Firma Tepko in Japan betrieben wurden, und deren Brennstäbe zu kühlen derzeit niemand versteht, das Bild vom Turmbau zu Babel in den Sinn.</p>
<p>Die Frage nach der Verantwortung wurde häufig gestellt. Das Land, auf dem die erste Atombombe fiel, das Land, indem jährlich der Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht wird, kannte die Risiken einer nuklearen Katastrophe. Sie sind eingebrannt in die Leiber der Opfer, der Toten, die mahnen und der Lebenden, die in Japan, verstrahlt und verwundet, unendlich leiden. Dennoch überwand Japan irgendwann die Scheu vor der Kernenergie und ließ überall im Land rund 50 große Reaktoren bauen.</p>
<p>„Es gab Explosionen und Ausweichen von Strahlung an den Kraftwerken, die aufgrund der Zerstörung durch das Erdbeben und den Tsunami ausgelöst wurden. Etwa 200.000 Menschen sind aus ihren Häusern in der Nähe der Pflanzen evakuiert worden&#8220;, beschrieb der Vatikansprecher erneut das Szenarium.</p>
<p>&#8222;Die Japaner&#8220;, so räumte P. Lombardi ein, &#8222;haben gezeigt, dass sie gelernt haben, wie man mit Weitsicht die Gefahren von Erdbeben auf bewundernswerte Weise durch den Bau von Gebäuden vorbeugen kann, die ausreichend gegen stärkste Beben gesichert sind. Und dennoch hat bei dieser Gelegenheit Japans technologische Fortschritt eine Schwachstelle gezeigt, die in einem gewissen Sinn ganz unerwartet kam.&#8220;</p>
<p>Aber, so gab P. Lombardi SJ zu bedenken: &#8222;Die Sicherheit der Anlagen und die Sicherung von radioaktivem Material kann nie absolut sein&#8220;.</p>
<p>Nach Hiroshima und Nagasaki kam Kyschtm in der ehemaligen Sowjetunion, das war 1957. Dann Tschernobyl mit seinem schrecklichen Vorgängen, die am 26. April 1986 ihren Anfang nahm und bald seien 25. Jahrestag &#8222;feiert&#8220;. Aber immer gab es ein danach &#8230; &#8222;Verstrahlt, verdrängt, vergessen&#8220;, diagnostiziert die Ausstellung von <a href="http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/atomunfaelle/artikel/die_ausstellung_verstrahlt_verdraengt_vergessen/" target="_blank">Greenpeace</a>, die in vielen Metropolen läuft. Dennoch kann die Wirtschaft, können Atompolitiker nicht die Finger von dieser unkontrollierbaren Form von Energieerzeugung lassen.</p>
<p>Wieviele mal Super-Gau verträgt der menschliche Größenwahn? Bleibt die Antwort ein &#8230; blowing in the wind? Es geht um Pro-Life. Christen und alle Menschen guten Willens sind gefordert.</p>
<p>ZG11032701 &#8211; 27.03.2011<br />
Permalink: http://www.zenit.org/article-22852?l=german</p>
</div>
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	</item>
		<item>
		<title>XIX. Tags des Gebets und des Fastens für Missionare, die als Märtyrer starben</title>
		<link>http://angefangeningalilea.wordpress.com/2011/03/24/xix-tags-des-gebets-und-des-fastens-fur-missionare-die-als-martyrer-starben/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 21:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>areddemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilige des 20. Jahrhunderts]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche der Armen]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche in Lateinamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Das nachhaltige Opfer des heiligmäßigen Propheten Oscar Arnulfo Romer0 Von Angela Reddemann ROM, 24. März 2010 (ZENIT.org).- Die Kugel des feigen Auftragskillers, die Erzbischof Oscar Arnulfo Romero von San Salvador am 24. März 1980 traf, sollte einen heiligmäßigen Propheten für immer mundtot machen. Aber seine Stimme wurde nur umso lauter überall gehört. Papst Benedikt XVI. &#8230; <a href="http://angefangeningalilea.wordpress.com/2011/03/24/xix-tags-des-gebets-und-des-fastens-fur-missionare-die-als-martyrer-starben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=angefangeningalilea.wordpress.com&amp;blog=22852161&amp;post=317&amp;subd=angefangeningalilea&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das nachhaltige Opfer des heiligmäßigen Propheten Oscar Arnulfo Romer0</strong></p>
<p><em>Von Angela Reddemann </em></p>
<p>ROM, 24. März 2010 (<a href="http://www.zenit.org/" target="_blank">ZENIT.org</a>).- Die Kugel des feigen Auftragskillers, die Erzbischof Oscar Arnulfo Romero von San Salvador am 24. März 1980 traf, sollte einen heiligmäßigen Propheten für immer mundtot machen. Aber seine Stimme wurde nur umso lauter überall gehört. Papst Benedikt XVI. erklärte im Jahr 2007: „<a href="http://www.zenit.org/article-19672?l=german" target="_blank">Er verdiene es, selig gesprochen zu werden&#8220;</a> . Gestern verneigte sich der amerikanische Präsident Obama vor seinem Grab und entzündete dort eine Kerze. Damals waren die Militärs der USA unheilvoll in die Geschehnisse verwickelt. Heute feiert die Kirche weltweit dieses Datum als Tag des Gebets und des Fastens für alle Missionare, die als Märtyrer starben.</p>
<p>Ebenfalls im vergangenen Jahr proklamierten die Vereinten Nationen den 24. März im Gedenken an den ermordeten Erzbischof zum „Internationalen Tag für das Recht auf Wahrheit, im Zusammenhang mit brutaler Gewalt und der Würde der Opfer&#8220;.</p>
<p>Die Initiative entstand 1993 auf Wunsch der Jugendmissionsbewegung der Päpstlichen Missionswerke in Italien. Das Datum erinnert an den Mord an Oscar Arnulf Romero und soll durch das Gebet und das Fasten an die Missionare erinnern, die in aller Welt ermordet wurden. Inzwischen hat sich die Aktion über Italien hinaus ausgedehnt, und viele Diözesen, Jugend- und Missionsgruppen in aller Welt widmen den Missionaren und allen, die ihr Blut für das Evangelium vergossen haben, zahlreiche Initiativen. Man will so an das Opfer der Missionare erinnern und neue Missionsberufe wecken.</p>
<p>„Das Martyrium im Zeichen der Hoffnung ist ein kühnes Unterfangen: Der Märtyrer ist seinem Wesen nach ein Mensch, dessen Lebensparabel unerwartet unterbrochen wird, und oft handelt es sich dabei um ein Leben, das reich an Weisheit, Liebe und Selbsthingabe war&#8220;, so der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Italien zum Motto des diesjährigen Gedenktages.</p>
<p>&#8222;Doch der Märtyrer ist auch Zeichen der Hoffnung, weil es nicht sein Tod ist, der uns etwas lehrt, sondern das Leben, das er zuvor im Namen und im Zeichen des Evangeliums gelebt hat, und danach das Leben, das seine Erfüllung erfährt durch die feste und endgültige Bindung an Jesus, den Gekreuzigten und Auferstandenen&#8220;,</p>
<p>Zahlreiche Feiern und Initiativen erinnerten in El Salvador in den vergangenen Jahren an den Todestag. Organisiert wurden sie von verschiedenen Einrichtungen und Institutionen, darunter die Stiftung Erzbischof Romero, die Universität Mittelamerika (UCA), dem Ministerium für Kultur von El Salvador, der Erzdiözese San Salvador. Auf dem Veranstaltungsprogramm steht auch eine Fotoausstellung mit dem Titel „Romero, voz e mirada&#8220; im Nationalmuseum für Anthropologie David J. Guzmán, die für die Besucher noch bis zum 9. Mai geöffnet bleibt. Zudem führt der staatliche Chor und das Symphonieorchester im Nationaltheater am 23. und 25. März zwei Konzerte zu Ehren des ehemaligen Erzbischof von San Salvador auf. Am 24. März wird im Nationaltheater eine Veranstaltung stattfinden, bei der Zirkusakrobaten und Artisten sowie ein junge Musiker zum Gedenken an den ermordeten Erzbischof auftreten.</p>
<p>Neben den vielen Gesten und Zeichen umfasst die Initiative dieses Jahr auch eine Spendenaktion, mit deren Erlös Projekte der Gruppe „Andiamo in Uruguay giovani&#8220; (AUG) unterstützt werden.</p>
<p>AUG unterhält in Uruguay vier Missionen, die sich an den Prinzipien des heiligen Giovanni Bosco inspirieren und vor allem Programme für Kinder- und Jungendliche verwirklichen, die als gute Christen und ehrliche Bürger aufwachsen sollen. Mit den Spenden soll vor allem die Mission Melo unterstütz werden, die den Ausbau eines Internats plant, in dem vorwiegend Kinder und Jugendliche aus armen Familien aufgenommen werden sollen. Außerdem soll eine Ganztagsschule eröffnet werden, in denen Jugendlichen die Möglichkeit zur Bildung und zum Wachstum sowie zum Erlernen eines Berufes angeboten werden soll.</p>
<p>ZG11032407 &#8211; 24.03.2011<br />
Permalink: http://www.zenit.org/article-22838?l=german</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Kardinal Kurt Koch und Metropolit Hilarion: Eine strategische Allianz zwischen Katholischer Kirche und Orthodoxie:</title>
		<link>http://angefangeningalilea.wordpress.com/2011/03/19/kardinal-kurt-koch-und-metropolit-hilarion-eine-strategische-allianz-zwischen-katholischer-kirche-und-orthodoxie/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 21:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>areddemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökumene]]></category>

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		<description><![CDATA[Ökumenegipfel zeigen wesentliche Gemeinsamkeiten auf Von Angela Reddemann ROM,/Würzburg 19. März 2011 (ZENIT.org).- Es gebe gerade angesichts der gemeinsamen Herausforderungen von Christen in der modernen Gesellschaft die Chance einer „strategischen Allianz&#8220; zwischen orthodoxer und katholischer Kirche, in der Verteidigung von Grundwerten wie Ehe und Familie, erklärte Metropolit Dr. Hilarion Alfejew, Vorsitzender des Außenamtes des Moskauer &#8230; <a href="http://angefangeningalilea.wordpress.com/2011/03/19/kardinal-kurt-koch-und-metropolit-hilarion-eine-strategische-allianz-zwischen-katholischer-kirche-und-orthodoxie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=angefangeningalilea.wordpress.com&amp;blog=22852161&amp;post=315&amp;subd=angefangeningalilea&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ökumenegipfel zeigen wesentliche Gemeinsamkeiten auf</strong></p>
<p><em>Von Angela Reddemann</em></p>
<p>ROM,/Würzburg 19. März 2011 (<a href="http://www.zenit.org/" target="_blank">ZENIT.org</a>).- Es gebe gerade angesichts der gemeinsamen Herausforderungen von Christen in der modernen Gesellschaft die Chance einer „strategischen Allianz&#8220; zwischen orthodoxer und katholischer Kirche, in der Verteidigung von Grundwerten wie Ehe und Familie, erklärte Metropolit Dr. Hilarion Alfejew,<strong> </strong>Vorsitzender des Außenamtes des Moskauer Patriarchats, heute in Würzburg. Gerade die neuen Formen von Christenverfolgung seien ein Anlass dafür. Metropolit Hilarion begegnete in Würzburg Kardinal Kurt Koch, dem Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen. Dieses hochkarätige katholisch-orthodoxe Ökumenetreffen fand am heutigen Josefstag auf dem Kongress Weltkirche von Kirche in Not statt.</p>
<p>Bei dem Gespräch unter dem Titel &#8222;katholisch-orthodoxe Annäherung zwanzig Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion&#8220; wurde klar, dass es angesichts des Wertezerfalls des ehemals christlichen Europas darauf ankomme, das Christentum als eine Kirche in der Nachfolge Christi zu stärken. Ein großer Schwachpunkt sei heute eine „innere Zersetzung&#8220; des Christentums, die Aufgabe traditioneller Positionen und eine zusehende Relativierung christlicher Werte, so Hilarion.</p>
<p>Kurienkardinal Koch begrüßte die Rede von der „strategischen Allianz&#8220;, man müsse über den Namen aber noch ein wenig diskutieren, aber dies sei dennoch die Vorgabe eines Weges. „Die Einheit ist nicht etwas, das wir machen könne, auch nicht etwas, das wir selber schaffen können&#8220;, erklärte der schweizer Ökumeneexperte.</p>
<p>Dennoch überwiege die Freude über „das neugeborene Kind (gemeinsamer Verpflichtungen), auch wenn man noch nicht weiß, welchen Namen man ihm geben soll&#8220;. Ökumene sei kein Selbstzweck, sondern eine Antwort auf die Vorgabe Jesu, bekräftigte Koch.</p>
<p>Es gebe viele gemeinsame Sorgenfelder der christlichen Kirchen, sagte Metropolit Hilarion, auch angesichts der wachsenden islamischen Bevölkerung; aber: „Wir müssen nicht den starken Islam fürchten, sondern das schwache Christentum&#8220;, zitierte Metropolit Hilarion seinerseits seinen Mitbruder, Kurienkardinal Koch.</p>
<p>Eine solche öffentliche Begegnung der beiden höchsten Ökumene-Vertreter der katholischen und russisch-orthodoxen Kirche ist in dieser Form erstmalig (<a href="http://www.zenit.org/article-22735?l=german" target="_blank">ZENIT berichtete</a>). Für Kardinal Koch, ist sie die Frucht einer historischen Annäherung in der jüngsten Kirchengeschichte, die „das Gift&#8220; aus der gestörten Beziehung zwischen der katholischen Kirche und der orthodoxen Christenheit genommen habe.</p>
<p>Es gehe darum, eine „Zwischenbilanz&#8220; zu ziehen, erklärte Stefan Baier, Redakteur der in Würzburg erscheinenden katholischen Tageszeitung &#8222;Die Tagespost&#8220;. Auch wenn ein Treffen des Papstes mit dem russisch-orthodoxen Patriarchen derzeit nicht auf der Tagesordnung stehe (<a href="http://www.zenit.org/article-22788?l=german" target="_blank">ZENIT berichtete</a>), so gebe es doch große Zeichen der Annäherung hatte der Präsident des Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, am Donnerstag erklärt, als er von einem Treffen mit dem russischen-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. aus Moskau kam. Kyrill I. zolle seinen Respekt für Papst Benedikt XVI., weil dieser kirchliche Traditionen verteidige, so Kardinal Koch.</p>
<p>Wer das Interviewbuch von Papst Benedikt XVI. mit Peter Seewald gelesen hat, der weiß, dass Benedikt nicht nur dort vom russischen Patriarchen als einen Freund spricht.</p>
<p>„Um das heutige Verhältnis der katholischen Kirche und der Orthodoxen verstehen zu können, müssen wir einen Blick auf die 1000-jährige Geschichte werfen, die zu einer wachsenden Entfremdung geführt hat&#8220;, bekräftigte Kardinal Kurt Koch.</p>
<p>Die erste Dekade 1980-1990 habe zu einer Konvergenz angesichts der Frage nach der Anerkennung von Sakramenten, Taufe, Priesterweihe und Eucharistie geführt. Danach habe sich die gemischte Kommission für den katholisch-orthodoxen Dialog mit der Frage des Primates des Bischofs von Rom beschäftigt. Für die orthodoxe Seite sei dieser absolute Primat so etwas wie „eine Störung&#8220; der Einheit zwischen der Beziehung von Amtsordnung im rechtlichen Sinne und der gültigen Spendung der Sakramente.</p>
<p>„Die beiden Lungenflügel&#8220; der Kirche hätten sich auf Grund der Divergenzen nicht gemeinsam entwickelt, sondern getrennt, so die Analyse von Kardinal Koch in Anspielung auf das berühmte Wort von Papst Johannes Paul II., der in verschiedenen Ansprachen gemeint hat, dass Europa, wenn es wieder ein vollständiges Europa sein wolle, mit beiden Lungenflügeln atmen müsse, wobei er sich auf den Osten und Westen bezog.</p>
<p>Für Koch gehört dazu auch die Entstehung verschiedener „autokephaler&#8220; Kirchen. Damit es zur vollen Einheit komme, müsse es noch viele „Atemübungen&#8220; geben, so sein Fazit.</p>
<p>Die Frage spitze sich deshalb nicht nur in der Frage des Primates des Bischofs von Rom zu. Ohne Papsttum wäre die lateinische Kirche auch in National- oder Rituskirchen aufgeteilt worden. Papst Benedikt XVI. habe schon als Theologe in den 70er Jahren vorgeschlagen, dass von den orthodoxen Kirchen nicht mehr Einheit gefordert werden solle als in den ersten Jahrhunderten vor der Teilung vorhanden gewesen sei. Die Sicht des Papstes sei eine sehr entgegenkommende theologische Basis für das im Willen des Herrn geforderte Miteinander.</p>
<p>„Weil der eine Leib des Herrn nicht geteilt werden kann&#8220;, so Kardinal Koch. &#8222;Auch in Zukunft werden wir, was die Fragen der Ökumene angeht nicht arbeitslos sein.&#8220;</p>
<p>Erst Ende Januar erklärte Papst Benedikt XVI. beim Empfang von dreißig Mitglieder der Gemischten Internationalen Kommission für den theologischen Dialog zwischen der katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen: &#8222;Wir müssen fest darauf hoffen, dass unsere theologischen Überlegungen unsere Kirchen nicht nur dazu bringen, sich selber besser zu verstehen, sondern auch entschieden den Weg hin zur vollen Einheit, zu der wir durch den Willen Christi gerufen sind, weiterzugehen&#8220;(<a href="http://www.zenit.org/article-22392?l=german" target="_blank">ZENIT berichtete</a>).</p>
<p>Die Kommission war auf Grund einer Initiative von Kirchenführern der Familie der orthodoxen Kirchen des Osterns und des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen im Jahr 2003 entstanden. Die gemischte Kommission setzt sich aus je 30 Mitgliedern aus der katholischen und den orthodoxen Kirchen zusammen.</p>
<p>„In den letzten zwanzig Jahren waren die Beziehunen zwischen der katholischen und orthodoxen Kirche ernsthaften belastungen ausgesetzt&#8220;, so Hilarion, der Mauerfall 1989 habe „die alten Diskrepanzen zwischen dem Katholizismus und der Orthodoxie freigelegt&#8220;, so der Vertreter des orthodoxen Moskauer Patrichates. 1980-188 „tatsächlich der konsequenten Erörterung der Sakramente und der Anerkennung der Ämter gewidmet&#8220;, erklärte er. Erst danach habe man über das reale Leben gesprochen und sich dem „Uniatismus&#8220; gewidmet, also der Suche nach der vollen Einheit, im Sinne einer einzigen Kirche.</p>
<p>Die Einheit, so habe man festgestellt, könne keine Rückkehr in die alten Zustände sein. „Wesentliche Halterungsänderung der katholischen Kirche gegenüber der Orthodoxie&#8220;. Es gebe eine Übereinstimmung in den Grundprinzipien in den Aussagen von Dominus Iesu und in dem im Jahr 2000 vom Moskauer Patriachat veröffentlichten Grundsatzpapier über die zentrale Rolle der christlichen Glaubensgemeinschaft und ihre christozentrischen Orientierung.</p>
<p>„Nach einer ziemlich langen Pause ist es uns gelungen, zum Dialog zurückzukehren&#8220;, so Hilarion. Angesichts der Ämter und Strukturfrage habe man festgestellt, dass „ein unbefangenes Studium dieser Frage noch eine längere Zeit benötigt&#8220;.</p>
<p>„Auch wenn wir strukturell nicht eine Kirche sind, können wir dennoch Formen der Zusammenarbeit finden, die uns hilft, die christliche Identität Europas und seiner christlichen Kultur zu verteidigen. Auch die Haltung der katholischen Kirche zum Kruzifix-Urteil des Strassburger Gerichtshofes der EU teile man, so Hilarion, der Erzbischof von Wolokolamsk ist. Am schlimmsten sei die Lage der Christen im Irak, so der Moskauer Kirchenführer, der auf einige aktuelle Fälle von Menschenrechtsverletzungen im Iran und in Indien hinwies. Zudem unterstütze man die Erklärungen des Eu-Parlamentes über die zunehmende Gewalt gegen Christen.</p>
<p>Die europäischen Bischöfe beklagten im Februar das Scheitern einer gemeinsamen Erklärung des Rates für Auswärtige Angelegenheiten der Europäischen Union zur Verurteilung der religiöser Verfolgung und der Gewalt gegen Christen (<a href="http://www.zenit.org/article-22438?l=german" target="_blank">ZENIT berichtete</a>). Damals trafen die 27 Außenminister der Europäischen Union zusammen, um verstärkte Maßnahmen zur Förderung der Religionsfreiheit zu erörtern, nachdem andere europäische Institutionen ähnliche Schritte vorgenommen hatten.</p>
<p>Am 20. Januar hatte das Europäische Parlament eine 19-Punkte-Entschließung zur „Lage der Christen im Zusammenhang mit der Religionsfreiheit&#8220; und am 24. Januar die Parlamentarische Versammlung des Europarates eine 17-Punkte-Empfehlung zur „Gewalt gegen Christen im Nahen Osten&#8220; verabschiedet. Er habe bewusst das Wort „strategische Allianzen&#8220; gewählt, ein politisches Wort, kein theologisches Wort. Das Uniatentum habe so aus der Sicht des Moskauer Patriarchates keine Zukunft. Wir müssen kämpfen, nicht gegen die Euthanasie sondern für die Würde des menschlichen Lebens. Wir müssen kämpfen dafür, dass unsere Bevölkerung wächst, so Metropolit Hilarion, der die Kinderfeindlichkeit Europas anprangerte.</p>
<p>Kurienkardinal Koch fand sich bei diesen Anliegen voll wieder und wünschte sich gleichzeitig in der katholischen Kirche, insbesondere der deutschsprachigen, eine solche klare Linie in grundlegenden Fragen des Lebensrechtes und der Wertevorstellungen finden zu können.</p>
<p>„Ich hätte es vor 20 Jahren nicht träumen können, Sie beide als höchste Ökumenevertrteter hier zu Gast zu haben. Wenn alle Vertretungen so wären wie Sie und dieses wertschätzende Publikum hier, gäbe es gewiss weniger Probleme&#8220;, so Antonia Willemsen, Vorsitzende von &#8222;Kirche in Not&#8220; Deutschland und ehemalige Generalsekretärin des internationalen Hilfswerkes vor 1600 Teilnehmern und dutzenden von Medienvertretern, die beiden Vertretern brandende Ovationen zollten. Ein Erfolg mehr für eine Ökumene mit Herz.</p>
<p>ZG11031901 &#8211; 21.03.2011<br />
Permalink: http://www.zenit.org/article-22797?l=german</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Toni Spandri (1943-2011): Er brachte Papst Benedikt XVI. den Geist des Neokatechumenalen Weges nahe</title>
		<link>http://angefangeningalilea.wordpress.com/2011/03/04/toni-spandri-1943-2011-er-brachte-papst-benedikt-xvi-den-geist-des-neokatechumenalen-weges-nahe/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 21:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>areddemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistliche Gemeinschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Letzte Dinge]]></category>

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		<description><![CDATA[Requiem im Liebfrauendom zu München für Verantwortlichen Itineranten des Neokatechumenats in Deutschland und Holland Von Angela Reddemann MÜNCHEN/ROM, 4. März 2011 (ZENIT.org).- Vor sechs Wochen erst sandte Papst Benedikt XVI. rund 200 Ehepaare des Neokatechumenalen Weges in die Mission „Ad gentes&#8220;. Vor rund vierzig Jahren waren es Antonio Spandri und Bruna, die von den Verantwortlichen &#8230; <a href="http://angefangeningalilea.wordpress.com/2011/03/04/toni-spandri-1943-2011-er-brachte-papst-benedikt-xvi-den-geist-des-neokatechumenalen-weges-nahe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=angefangeningalilea.wordpress.com&amp;blog=22852161&amp;post=311&amp;subd=angefangeningalilea&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Requiem im Liebfrauendom zu München für Verantwortlichen Itineranten des Neokatechumenats in Deutschland und Holland</strong></p>
<p><em>Von Angela Reddemann</em></p>
<p>MÜNCHEN/ROM, 4. März 2011 (<a href="http://www.zenit.org/" target="_blank">ZENIT.org</a>).- Vor sechs Wochen erst sandte Papst Benedikt XVI. rund 200 Ehepaare des Neokatechumenalen Weges in die Mission „Ad gentes&#8220;. Vor rund vierzig Jahren waren es Antonio Spandri und Bruna, die von den Verantwortlichen des Weges von Italien aus nach Deutschland, in die Mission, geschickt wurden. Am Montag, dem 28. Februar verstarb Antonio Spandri (67), der am 17. August 1943 in Venedig geboren worden war, plötzlich in München (<a href="http://www.zenit.org/article-22655?l=german" target="_blank">ZENIT berichtete</a>).</p>
<p>Kiko Argüello, der Initiator des Neokatechumenalen Weges, und Don Mario Pezzi ließen es sich nicht nehmen, ihrem Gefährten der ersten Stunde auf der letzten Etappe seiner irdischen Pilgerreise seines Weges, zu begleiten.</p>
<p>Zusammen mit 84 Konzelebranten, darunter Paul Josef Kardinal Cordes, der emeritierte Präsident des Päpstlichen Rates &#8222;Cor Unum, verabschiedeten über 3800 Weggefährten und Freunde im überfüllten Münchner Liebfrauendom diesen großartigen Apostel der Neuevangelisierung.</p>
<p>Bruna Spandri, die Witwe des Verstorbenen, würdigte in ihrer Statio die Tatsache, dass Erzbischof Reinhard Kardinal Marx seinen Generalvikar Prälat Peter Beer als Legaten für die Erzdiözese von München und Freising zum Hauptzelebranten des Requiems entsandt hatte. Sie konnte auch Everard De Jong, Weihbischof von Roermond, und einen befreundeten Archimandriten aus Frankreich begrüßen. „Der ganze Weg ist eine Hinführung zur Taufe. Deshalb wollen wir heute unsere Taufe, Tod und Auferstehung feiern. Deshalb haben wir gewünscht, dass die Priester ihre weißen Gewänder und ihre weiße Stola mitbrächten&#8220;, betonte Bruna Spandri. Viele Weggefährten hätten bange gefragt: „Was wird jetzt sein?&#8220; Darauf könne sie nur antworten: „Gott ist treu! Wenn wir Gott haben und seinen Sohn Jesus Christus, brauchen wir keine Angst zu haben!&#8220;</p>
<p>Als Freund der Familie war es Paul Josef Kardinal Cordes, dem emeritierte Präsident des Päpstlichen Rates &#8222;Cor Unum&#8220; zugefallen, den Apostolischen Palast von der traurigen Nachricht in Kenntnis zu setzen, erklärte er am Ende des Requiems. Cordes, der Mitglied in der Kongregation für die Bischöfe (Congregatio pro Episcopis) ist, betonte die besondere Rolle, die Toni Spandri für den Heiligen Vater spiele. Als Schüler von Prof. Ratzinger in Tübingen und später in Regensburg war es Toni Spandri, der den späteren Papst davon unterricht habe, was er mit seiner Frau und den ersten Gefährten auf dem Neokatechumenalen Weg erleben konnte. „In der Ausgabe von ‚Zeichen der Völker&#8217; hat Papst Benedikt XVI. gezeigt, wie wichtig ihm Toni geworden war&#8220;. Dies Erlebnis habe Papst Benedikt XVI. geprägt, der ja grundsätzlich den neuen Bewegungen gegenüber sehr offen eingestellt sei. In seiner Werkausgabe habe er diese Erfahrung niedergeschrieben: &#8222;Ich war ein Professor in Tübingen, und einige Leute aus dem Neokatechumenat kamen zu mir , darunter Toni Spandri, der später mein Schüler wurde und heute in München arbeitet. Die jungen Leute waren durch die Entdeckung gepackt worden, dass die Kirche eine neue Post- Tauf-Katechese bräuchte, die zu einer persönlichen und gemeinschaftlichen Hilfe auf einen gemeinsamen Weg werden sollte. Im Nachdenken über die Taufe erkannte ich, dass die Taufe zu einem fast ein vergessenen Sakrament der Kirche geworden war, aber schließlich doch das Fundament unseres Christseins ist&#8220;.</p>
<p>Man feiere die Frucht eines Lebens, das sich zusammen mit seiner Frau Bruna und den Kindern ganz der Evangelisierung geweiht habe, so Kardinal Cordes. „Ich glaube, dass wir alle sehr dankbar dafür sind, dass es Toni war, der dem Papst ein Licht gegeben hat. Wir sind auch dankbar für das, was der Weg der Kirche gegeben hat&#8220;.</p>
<p>Don Mario Pezzi, der zum internationalen Leitungsteam des Weges gehört, würdigte in seiner Predigt, wie intensiv Spandri die Aufgabe der neokatechumenale Gemeinschaft umgesetzt habe, in dem er bereits getaufte Christen auf ihrem Glaubensweg begleitete und ihnen ihr Getauftsein und ihr Christsein neu erfahrbar machen half. „Er diente einem Weg, der Christen auf die Höhe ihrer Taufe bringen sollte, um den Herausforderungen einer säkularisierten Welt zu begegnen.&#8220;</p>
<p>„Toni und Bruna wollten der Erneuerung der Kirche im Geist des II. Vatikanischen Konzils dienen&#8230; Deshalb verließen sie ihre wohlhabenden Familien, um fortan schlicht und einfach für die Evangelisierung zu leben und offen für das Geschenk von Kindern zu sein. Dazu bildeten sich in Pfarreien Gruppen aus jeweils zehn bis zwanzig Familien, die vor allem Katechese und soziales Engagement pflegten&#8220;.</p>
<p>Zuweilen musste Spandri an seiner Kirche leiden, so Pezzi. „Eifer und Hingabe haben sein Leben geprägt&#8220;.</p>
<p>Derzeit gibt es in Deutschland knapp einhundert Gruppen, rund dreißig davon in der Erzdiözese München und Freising. Der Neokatechumenale Weg unterhält außerdem drei Priesterseminare &#8222;Redemptoris Mater&#8220; im deutschsprachigen Raum.</p>
<p>Die Beisetzung fand heute um 15 Uhr auf dem Südfriedhof statt. Kiko Arguello, der sich von seinem Freund mit einem persönlich gesungenen Lied im Liebfrauendom verabschiedete, erklärte an Toni Spandri gewandt: „Toni ich danke Dir für die Liebe, die Du mir gezeigt hast. Ich danke Dir vor allem, dass Du mir durch Deine Art zu sterben, Gnade und Trost geschenkt hast. Ich hoffe, ich kann bald bei Dir sein!&#8220;</p>
<p>ZG11030410 &#8211; 04.03.2011<br />
Permalink: http://www.zenit.org/article-22669?l=german</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Rom: Irische Sängerin heizt beim Kultreff JP 2 ein</title>
		<link>http://angefangeningalilea.wordpress.com/2011/03/01/rom-irische-sangerin-heizt-beim-kultreff-jp-2-ein/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 21:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>areddemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistliche Gemeinschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Musik und Evangelisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Neu-Evangelisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Initiative im Geist von Johannes Paul II. Von Angela Reddemann ROM, 1. März 2011 (ZENIT.org).- Der Umzug des römischen Carnevale hat sie zu Tausenden an diesem feuchtkalten Nachmittag auf die Strassen gelockt. Die Via del Corso bleibt, mit einem bunten Hauch von Konfetti bedeckt, an diesem Abend nur für Fußgänger reserviert. Vor der eindrucksvollen &#8230; <a href="http://angefangeningalilea.wordpress.com/2011/03/01/rom-irische-sangerin-heizt-beim-kultreff-jp-2-ein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=angefangeningalilea.wordpress.com&amp;blog=22852161&amp;post=309&amp;subd=angefangeningalilea&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Initiative im Geist von Johannes Paul II.</strong></p>
<p><em>Von Angela Reddemann</em></p>
<p>ROM, 1. März 2011 (<a href="http://www.zenit.org/" target="_blank">ZENIT.org</a>).- Der Umzug des römischen Carnevale hat sie zu Tausenden an diesem feuchtkalten Nachmittag auf die Strassen gelockt. Die Via del Corso bleibt, mit einem bunten Hauch von Konfetti bedeckt, an diesem Abend nur für Fußgänger reserviert.</p>
<p>Vor der eindrucksvollen Basilika de San Carlo, deren Kuppel sich vom Hügel der Trinitá del Monti aus gesehen immer ein wenig vor die des Petersdomes zu schieben scheint, sammeln sich an diesem Abend junge Leute. Zielsicher die einen, spähend die anderen, biegen sie in die neben San Carlo liegende „Vicole del Grottino&#8220; ein.</p>
<p>Dort gibt es unter der Adresse „Vicole del Grottino 3 b&#8220; in den stylischen Grotten der mächtigen Basilika einen Jugendtreff der ganz besonderen Art. Die Tür weit offen, erklingt fetzige Musik. Das beeindruckt sogar eine Gruppe von Englisch sprechenden Romtouristen, die nun auch neugierig geworden, auf dem Weg ist die im Kerzenlicht schimmernden Treppenstufen in dieses Kellerverlies herunter zu steigen. Aber da pfeift sie der Rom-Guide sanft und stark zurück und bringt sie in einen benachbarten Pub.</p>
<p>Der kultige Treff JP 2 ist eine Initiative der römisch-katholischen Jugendarbeit. Im Geist von Johannes Paul II., der die Jugendkultur, ihre Musik, ihren Geist des chill-out und der Freundschaft als Nährboden zukünftiger Apostel ansah, wurde hier ein offener Ort mit intensiver Atmosphäre geschaffen.</p>
<p>Diesmal konnten die Leitung des JP2 Clubs die irische Sängerin und Missionarin Maeve Heaney mit ihrer Band auf die Bühne holen: „Musica dal vivo. Maeve Heaney e le long distance prayer in concerto&#8220;, wirbt das Programmm im Netz unter <a href="http://www.gpdue.it/" target="_blank">http://www.gpdue.it</a>. Gegen 21 Uhr starten die Darbietungen normalerweise, erklärt, der für das Programm verantwortlich ist.</p>
<p>Die jungen Leute, die hier professionell und mit Liebe Bier und Saft ausschenken, Paninis belegen und servieren, sind Freiwillige. Großzügig tun sie ihren Dienst nach Studium und Arbeit. Bis 1 Uhr in der Frühe ist hier Publikum. Dezent liegt Info Material aus.</p>
<p>Immer mehr Stühle werden in die Grotte gestellt. Schnell werden es hier an einem Samstagabend mit Konzert über 180 Leute, erklären die Mitarbeiter gegenüber ZENIT. Aber gerne würden sie mehr auf dieses Angebot aufmerksam machen!</p>
<p>Maeve Heaney, die an diesem Samstagabend mit ihrem ganzen Wesen Lieder überbringt, die Sehnsucht nach Mehr, nach Leben und Liebe, nach Gott wecken, hält das Publikum im Bann. Da singt und tanzt, da feiert und klagt jemand in seiner Musik und versetzt den Saal, der von den alten Kirchenmauern umarmt und getragen wird, in Schwingung. Für Maeve Heaney, die bei vielen Weltjugendtagen dabei war, in Köln gab sie im Rahmen des WJT 2005 ein Konzert, ist dieser Abend ein Ausdruck ihrer Mission.</p>
<p>Die promovierte Theologin hat sich einige Jahre mit der für sie faszinierenden Tatsache beschäftigt, dass Musik wie Brücke zu Gott werden kann. &#8222;Eine besonders einladende Brücke für alle, die der Kirche fernstehen&#8220;, erklärt sie ZENIT. Schließlich sei Musik etwas, das den Menschen ganzheitlich anspreche. „Wenn die Vernunft sich sperrt, die Erfahrung ablockt, dann kann Musik das Gefühl treffen und die Tiefenschichten berühren&#8220;, erklärt sie strahlend.</p>
<p>Was dies konkret heisse, fragen wir, aber nach diesen Stunden mit Voll-Power-Programm, verweist sie auf die Veröffentlichung ihres ersten Buches:&#8220;Music as theological praxis&#8220;. Dabei ginge es um die „Dimensionen von zeitgenössischer Musik als Hilfe zur Vermittlung des Glaubens&#8220;. Mit dieser Veröffentlichung ihrer Doktorarbeit, die von der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom angenommen wurde, will Maeve Heaney neue Impulse für die Pastoral der Evangelisierung durch Musik bieten. &#8222;Gott will und kann jedes Herz erobern&#8220;, so ihre Überzeugung, deshalb macht sie Musik, deshalb lehrt sie Theologie. &#8222;Musik erreicht das Herz ganz unmittelbar, so wie Gottes Liebe eben auch jeden Menschen berühren möchte&#8220;.</p>
<p>ZG11030109 &#8211; 01.03.2011<br />
Permalink: http://www.zenit.org/article-22636?l=german</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Bereit für die Herausforderung: Erlösung leben und Freiheit ermöglichen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 21:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>areddemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[In der Nachfolge Jesu]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche im Aufbruch]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview mit Sr. Dr. Anneliese Herzig MSsR ROM, 8. Februar 2011 (ZENIT.org).- Sie fühlte sich angezogen vom „Charme&#8220; und von der „Leichtigkeit&#8220; des Glaubens an Jesus Christus. In ihr reifte der Entschluss, ihr Leben „ganz für Christus in die Waagschale zu werfen&#8220;. Auch nach 25 Jahren ist sie bereit, sich der für sie größten Herausforderung &#8230; <a href="http://angefangeningalilea.wordpress.com/2011/02/08/bereit-fur-die-herausforderung-erlosung-leben-und-freiheit-ermoglichen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=angefangeningalilea.wordpress.com&amp;blog=22852161&amp;post=307&amp;subd=angefangeningalilea&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Interview mit Sr. Dr. Anneliese Herzig MSsR</strong></p>
<p>ROM, 8. Februar 2011 (<a href="http://www.zenit.org/" target="_blank">ZENIT.org</a>).- Sie fühlte sich angezogen vom „Charme&#8220; und von der „Leichtigkeit&#8220; des Glaubens an Jesus Christus. In ihr reifte der Entschluss, ihr Leben „ganz für Christus in die Waagschale zu werfen&#8220;. Auch nach 25 Jahren ist sie bereit, sich der für sie größten Herausforderung zu stellen, ihre Berufung „in Gemeinschaft zu leben&#8220;, erklärt sie in diesem Interview mit ZENIT.</p>
<p>Sr. Dr. Anneliese Herzig MSsR, geb. 1958 in Wien, wurde 1984 Ordensschwester der Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser. Vor zehn Jahren wurde sie in die Ordensleitung berufen. „Was mir darin heilig ist, ist der unbedingte Respekt vor allen, mit denen ich zu tun habe&#8220;, so die Devise der promovierten Theologin. „Anderen Wege in die Freiheit ermöglichen&#8220; und dies im Geist des Evangeliums zu tun, davon ist sie fasziniert.</p>
<p>Für ZENIT sprach Angela Reddemann mit Sr. Dr. Anneliese Herzig MSsR über die einschneidende Entscheidung ihres Lebens. Mit ihrem Buch &#8222;Ordens-Christen-Theologie des Ordenslebens in der Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil&#8220;, das 1991 erschien und zum Klassiker wurde, deutete die Theologin realistisch die Herausforderungen, Chancen und Umbrüche dieser dynamischen Lebensform. An Büchern wie „Frei zum Leben. Die Weisheit der evangelischen Räte&#8220;, „Und mein Leben blüht auf&#8220; sowie „Gottesfreundschaft&#8220; hat sie mitgewirkt.</p>
<p>Sr. Dr. Anneliese Herzig MSsR studierte Katholische Theologie in Wien und Freiburg im Breisgau. Nach verschiedenen Tätigkeiten in Fortbildung und Pastoral war sie von 1995 bis 2001 Mitarbeiterin bei der Katholischen Glaubensorientierung in St. Michael, München.</p>
<p>Derzeit ist sie bis 2013 zur Generaloberin der Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser bestellt. Ein Dienstamt, das sie seit 2001 innehat. Sr. Anneliese war von 2006-2010 auch Vorstandsmitglied der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK). Dies sind kurz gefasst entscheidende Punkte ihres Lebenslaufes. In diesem Interview möchten wir die Beweggründe ihrer Berufung sowie schöne und schwierige Momente ihres Lebens aufzeigen.</p>
<p><strong><em>ZENIT: Was hat in Ihrem Herzen den Wunsch geweckt, Ihrerseits &#8222;Christus für immer und mit großherziger Ganzhingabe&#8220; zu folgen?</em></strong></p>
<p>&#8211; Sr. Anneliese Herzig: Ich war während der Schul- und Studienzeit in Wien Mitglied in einer religiösen Jugendgruppe. Dort habe ich engagierte Laien und Ordensleute erlebt. In dieser Zeit habe ich erfahren, dass Glaube lebendig ist und lebendig macht und das ganze Leben prägen kann. Wir haben nicht nur miteinander die Bibel gelesen oder Eucharistie gefeiert, sondern sind auch in Altenheime und Behinderteneinrichtungen gegangen und haben unsere Freizeit gemeinsam verbracht. In dieser Gruppe habe ich auch gelernt, über meinen Glauben zu reden und andere Menschen daraufhin anzusprechen.</p>
<p>Sehr wichtig war für mich dann ein Aufenthalt in Taizé, wo ich noch einmal neu den „Charme&#8220; und die „Leichtigkeit&#8220; des Glaubens an Jesus Christus entdeckt habe. Das hat mich fasziniert und im Innersten berührt. Prägend waren gleichzeitig einige meiner Lehrer der Theologie, die mir den Glauben tief aufgeschlüsselt haben und auch ihr eigenes Glaubensleben mit uns geteilt haben. Ich kann kein einzelnes Berufungserlebnis nennen, auch wenn es bestimmte entscheidende Momente und berührende „Zufälle&#8220; gegeben hat. Es war vielmehr ein Prozess, ein Wachsen der Berufung im Gehen, Schritt für Schritt. Immer stärker habe ich die Einladung gespürt, mein Leben ganz für Christus in die Waagschale zu werfen.</p>
<p><strong><em>ZENIT: Was hat Sie am Charisma Ihrer Gemeinschaft am meisten fasziniert?</em></strong></p>
<p>&#8211; Sr. Anneliese Herzig: Erlöst und erlösend leben, sich selbst dem Erlöser Jesus Christus anvertrauen und anderen Wege in die Freiheit ermöglichen: Dieser Kern unseres Charismas &#8211; den wir mit der Ordensgemeinschaft der Redemptoristen und den als kontemplative Gemeinschaft lebenden Redemptoristinnen teilen &#8211; hat mich angezogen. Wobei mir die beiden Seiten von Erlösung immer wichtiger werden: erlöst sein <em>von </em>und erlöst sein <em>für &#8211; </em>z.B. zu einem Dienst an den Menschen, zur Aufnahme von Beziehungen, zu Großherzigkeit, zu Vergebung<em>. </em>Mir persönlich hat auch die Kleinheit unserer Gemeinschaft entsprochen: Es gibt viele persönliche Beziehungen, jede ist wichtig, um das Leben der Gemeinschaft mit zu gestalten, und vieles war noch in Entwicklung &#8211; und ist es hoffentlich bis heute noch.</p>
<p><strong><em>ZENIT: Sie haben sich entschieden, Missionarin zu werden. Ihre Gemeinschaft wirkt u.a. in Bolivien und in der Ukraine. Was heißt das für Sie, den Schwachen zu dienen, an ihrer Seite zu sein und auf Augenhöhe mit ihnen zu leben?</em></strong></p>
<p>&#8211; Sr. Anneliese Herzig: Zunächst ist es mir wichtig zu sagen, dass wir uns nicht nur im Ausland als „Missionarinnen&#8220; bzw. Missionsschwestern verstehen. In unserer Gemeinschaft war &#8211; auf der Basis des heiligen Alfons von Liguori, der uns inspiriert &#8211; das Verständnis von „Mission&#8220; immer genauso auf den Dienst im eigenen Land ausgerichtet. Missionsschwester ist jede von uns, wo immer sie lebt und was immer sie tut. Grundlegend ist die Einstellung &#8211; Erlösung weiter zu schenken und miteinander dafür zu wirken -, nicht der konkrete Beruf.</p>
<p>Dann aber zu Ihrer Frage: Ich persönlich habe bisher vor allem im Bereich der Pastoral und Fortbildung gearbeitet oder eben jetzt in der Leitung und mit anderen Ordensgemeinschaften. In all diesen Aufgaben sind mir sehr unterschiedliche Menschen begegnet: Reiche und Arme, Starke und Schwache, Überzeugte und Suchende, Arme im buchstäblichen Sinn und Menschen, die zwar materiell abgesichert sind, aber arm an Beziehung und Lebensperspektiven. Was mir darin heilig ist, ist der unbedingte Respekt vor allen, mit denen ich zu tun habe.</p>
<p>Es geht mir darum, die Würde jedes Einzelnen spürbar werden zu lassen, und ich hoffe, dass das auch ankommt. Konkret heißt das dann z.B.: zuhören, ernst nehmen, Hilfen anbieten, aber nicht aufdrängen, Menschen in die Freiheit führen und sie nicht von mir oder von unserer Gemeinschaft abhängig machen. Wichtig ist mir auch, mich nicht nur auf die „bedürftigen&#8220; Seiten der anderen zu fixieren, sondern ihre Talente und Stärken zu sehen und diese auch ins Wort zu bringen.</p>
<p>Ich bin dankbar für Mitschwestern, die konkreter als ich mit den Armen und Menschen in Not arbeiten, z.B. mit Obdachlosen, Familien in Schwierigkeiten, Migranten, alten Menschen, die einsam sind oder &#8211; wie in der Ukraine &#8211; denen das Nötigste fehlt, um ein menschenwürdiges Leben bis zum Ende zu führen. Durch diese Mitschwestern kann ich in Kontakt kommen mit Menschengruppen, von denen ich sonst vielleicht keine Ahnung hätte.</p>
<p><strong><em>ZENIT: Was war und ist für Sie angesichts des christlichen Ideals, den keuschen, armen und gehorsamen Christus nachzuahmen, die größte Herausforderung?</em></strong></p>
<p>&#8211; Sr. Anneliese Herzig: Ich kann eigentlich für mich keinen eindeutigen Schwerpunkt setzen. Mal ist es jener Bereich des Ordenslebens, der mir zu schaffen macht, in einer anderen Lebensphase ist es etwas anderes. Ich kenne Zeiten, in denen es mir schwer fällt, den Verzicht zu leben, den die gelobte Armut mit sich bringt (vor allem angesichts eines Buchladens oder von Reisen oder Geschenken an andere). Manchmal aber gehe ich staunend und leichten Herzens durch die vollen Kaufhäuser, freue mich an den Dingen und daran, dass ich sie nicht kaufen muss.</p>
<p>Dann gab und gibt es Lebensphasen, wo der Wunsch nach einem Partner oder nach Kindern stärker ist und mich herausfordert, neu meine Entscheidung zur Ehelosigkeit auf den Prüfstand zu stellen und zu meinen geistlichen Wurzeln zurückzukehren. Die größte Herausforderung des Gehorsams ist für mich das wirkliche Hinhören auf die anderen, ohne nur bei mir und meinen Ideen zu bleiben, mich auch herausfordern zu lassen zu Dingen, die ich mir selbst nicht zugetraut hätte oder die mir im Augenblick gar nicht passen.</p>
<p>Insgesamt überwiegt für mich das Erfüllende dieser Lebensform, auch wenn es natürlich den Verzicht und die schwierige Seite gibt. Aber je länger, je mehr erfahre ich auch, dass ich immer mehr in eine innere Freiheit wachsen kann, wenn ich mich den Herausforderungen stelle. Nach 25 Jahren Leben im Ordensgelübde merke ich, wie sehr ich durch diese Kultur der evangelischen Räte schon geprägt bin. Insgesamt würde ich sagen, dass nicht das Leben der evangelischen Räte die größte Herausforderung ist, sondern dies in Gemeinschaft zu leben, mit Mitschwestern, die anders sind als ich. Das ist unser Reichtum und gleichzeitig immer wieder die Herausforderung.</p>
<p><strong><em>ZENIT: Gibt es Personen, die für Sie zum Vorbild oder zum Zeugnis geworden sind?</em></strong></p>
<p>&#8211; Sr. Anneliese Herzig: Wie schon vorher gesagt, einige meiner Lehrer, bei denen ich ablesen konnte, wie Theologie &#8211; Glaube &#8211; Leben eine Einheit bilden können. In den letzten Jahren sind mir auch einige Menschen durch die Art ihres Sterbens zum Vorbild geworden. Ich konnte an ihnen erleben, wie ein bewusstes Leben des Glaubens noch einmal Frucht bringen kann beim Hineingehen in den Tod. Ich denke auch dankbar an einige Seelsorger meiner Jugendzeit zurück, die uns Jugendliche wirklich ernst genommen, uns gefördert und uns etwas zugetraut haben. An eine Schwester vom Guten Hirten, die uns damals mit ihrem Frohsinn und ihrer Offenheit und Angstfreiheit begeistert hat. Menschen wie Frère Roger Schutz, in dessen Augen ich bei einem Aufenthalt in Taizé und bei einem internationalen Treffen in Rom schauen durfte, haben mich die Schönheit und „Attraktivität&#8220; des christlichen Glaubens gelehrt. Es gibt auch einige Heilige, die mich ansprechen: Maria Magdalena, Charles de Foucauld und in den letzten Jahren immer mehr meine Namenspatronin, die heilige Anna. Von ihr wissen wir ja eigentlich nichts, nicht einmal ob sie wirklich so geheißen hat. Aber wohl hat sie ihre Tochter Maria so begleitet und ihr den jüdischen Glauben vorgelebt, dass diese auf den Ruf Gottes Antwort geben konnte. Auf vielen Darstellungen hat Anna ein Buch in der Hand, ich interpretiere es als die Heilige Schrift. Was mich an einigen Heiligen &#8211; z.B. Theresia von Lisieux, unserer Patronin, oder dem heiligen Alfons &#8211; fasziniert, ist, wie Menschen mit einer durchaus gebrochenen und verletzten Lebensgeschichte reifen können, wenn sie sich wirklich ganz auf Gott einlassen und auch Hilfe anderer annehmen. &#8211; Das ist vielleicht wieder typisch für mich, dass ich nicht eine herausragende Gestalt nennen kann unter den vielen, die mir ganz unterschiedlich zu Zeugen und Zeuginnen geworden sind, sondern, wie der Hebräerbrief sagt, „eine Wolke von Zeugen&#8220;.</p>
<p><strong><em>ZENIT: Was hat Ihnen auf den Durststrecken Ihres eigenen Nachfolgeweges am meisten geholfen?</em></strong></p>
<p>&#8211; Sr. Anneliese Herzig: Menschen, die an meiner Seite waren, nicht nur tröstlich, sondern auch herausfordernd, aufrüttelnd; Menschen, die mich in Frage gestellt und dann nicht alleine gelassen haben; Menschen, die mir Hoffnung vermittelt haben. Mir hilft auch der Rhythmus unseres gemeinsamen Gebetslebens, da kann ich mich „einhängen&#8220;, auch wenn ich gerade selbst eine geistliche Durststrecke durchlaufe. Und dann vielleicht noch zwei gegenläufige Sachen: Zum einen habe ich in meiner Erziehung gelernt, dass man manches einfach tun muss, auch wenn man gerade keine Lust dazu hat. Das ist bis zu einem gewissen Grad hilfreich, denn auch ein Marathonläufer, der ins Ziel kommen will, gibt nicht auf, wenn er gerade in Schwierigkeiten ist. Manchmal hat es mich jedoch auch gehindert, das Leben zu genießen &#8211; das habe ich im Lauf meines Lebens besser gelernt, auch auf der Basis der Spiritualität der Erlösung, die wir als Gemeinschaft zu leben versuchen. Bewegung, frische Luft, Begegnungen mit anderen Menschen, der Kreativität freien Lauf lassen &#8211; da kann wieder neu etwas in Bewegung kommen in mir, auch und gerade im geistlichen Leben. Und, wofür ich sehr dankbar bin: der Glaube an Gott, der mich liebt, auch wenn ich mal in die Irre gehe! Auf meinem Schreibtisch liegt länger schon ein Wort von Frère Roger Schutz: „Wer sich entschlossen Christus überlassen und ihm das ganze Leben geben will, hat eine Entscheidung zu treffen, die Entscheidung, sich Gott gegenüber von grenzenloser Dankbarkeit erfüllen zu lassen&#8220;. Diese Dankbarkeit für kleine und große Dinge nicht zu vergessen &#8211; das hilft mir am meisten!</p>
<p>ZG11020804 &#8211; 08.02.2011<br />
Permalink: http://www.zenit.org/article-22463?l=german</p>
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		<title>Beichten mit Hilfe von iPhone App erhält „Nihil obstat&#8220;</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 21:52:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>areddemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation und Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Neu-Evangelisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Entwickler verwenden App Technologie für innere Erneuerung Von Genevieve Pollock und Angela Reddemann SOUTH BEND, INDIANA, 3. Februar 2011 (ZENIT.org).- Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, sagt das Sprichwort. Wer hat sich nicht schon häufiger vorgenommen, endlich wieder zur Beichte zu gehen, um das Bußsakrament zu empfangen. Zwar bieten so manche liturgischen &#8230; <a href="http://angefangeningalilea.wordpress.com/2011/02/03/beichten-mit-hilfe-von-iphone-app-erhalt-%e2%80%9enihil-obstat/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=angefangeningalilea.wordpress.com&amp;blog=22852161&amp;post=305&amp;subd=angefangeningalilea&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entwickler verwenden App Technologie für innere Erneuerung</strong></p>
<p><em>Von Genevieve Pollock</em> <em>und Angela Reddemann</em></p>
<p>SOUTH BEND, INDIANA, 3. Februar 2011 (<a href="http://www.zenit.org/" target="_blank">ZENIT.org</a>).- Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, sagt das Sprichwort. Wer hat sich nicht schon häufiger vorgenommen, endlich wieder zur Beichte zu gehen, um das Bußsakrament zu empfangen. Zwar bieten so manche liturgischen Bücher auch eine Anleitung, zumindest ein wenig Selbsterkenntnis über sogenannte Beichtspiegel zu erwerben, aber der Kick, zur Beichte mit Hilfe einer iPhone App zu kommen, erreicht vielleicht bald Millionen. Es ist garantiert cool und entspricht den Usern neuer Technologien. So erhielt jetzt eine Beichte App für das iPhone, iPad und iPod Touch vom us-amerikanischen katholischen Bischof Kevin Rhodes das kirchenrechtliche Siegel der Unbedenklichkeit, das „Nihil obstat&#8220;.</p>
<p>Patrick Leinen, Entwickler und Mitbegründer von Little iApps, dem Unternehmen, dass die Anwendung jetzt freigegeben hat, erklärte gegenüber ZENIT, dass es ihm darum gehe &#8222;auf die Botschaft von Benedikt XVI. zum vergangenen Welttag der sozialen Kommunikationsmittel zu reagieren. So war unser Ziel mit diesem Projekt einer digitalen Anwendung, ein Angebot zu machen, das wirklich die ‚neuen Medien in den Dienst des Wortes&#8217; stellt.&#8220;</p>
<p>Das Programm, &#8222;Confession: A Roman Catholic App,&#8220; kostet 1,59 Euro und läuft derzeit nur ab Iphone Software 3.1.3 &#8211; kann also auf einem I-Phone mit Jailbreak nicht benutzt werden. Entwickelt wurde es „für jene, die zur Beichte gehen und das Sakrament der Beichte nach langer Zeit wieder empfangen wollen&#8220;.</p>
<p>Aus seelsorglicher Praxis ist bekannt, dass sich oftmals nach dem guten Vorsatz, die eigenen Missetaten zu bereuen, eine zögerliche Scheu breit macht, weil jemand nicht genau weiß, wie das genau geht mit der Beichte. Genau da schafft die Anwendung Abhilfe, denn hier wird erklärt, was es mit dem Sakrament der Beichte und dem Reuegebet auf sich hat.</p>
<p>Wichtig ist auch für den Christen, das nicht schlicht Sünde ist, was auf einer &#8222;Sünden&#8220;- Liste steht, sondern was bewusst oder unbewusst geschehen, dann als ein „Nein&#8220; zur Liebe im eigenen Gewissen registriert wird und sich in Freiheit als persönliches Schuldbekenntnis zu formulieren vermag.</p>
<p>Dazu dient der persönliche Logfile. Man kann sich &#8211; derzeit aber nur über das Programm auf Englisch &#8211; ein persönliches Profil anlegen. Über „Notes&#8220; kann man sich einen Beichtspiegel oder Spickzettel zusammenschreiben, der dem eigenen Sünderegister entspricht und hoffentlich langfristig hilft, den inneren Schweinehund zu besiegen. Das Ganze wird mit einem Masterpasswort als Logfile aufd em I-phone gesichert.</p>
<p>Seelenführer behaupten ja, dass die Kunst des neuen Lebens in Christus nicht unbedingt darin bestehe, das eigene Sündenprofil endgültig loszuwerden, sondern dies spezielle Profil nicht im Laufe der Zeit noch um Schwerwiegendes zu erweitern &#8230;</p>
<p>Die App ist also konzipiert für den Einsatz in der Beichtvorbereitung und später im Beichtstuhl selbst, weil die Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Sakrament Sicherheit vermittelt. Man kann sein beliebtes Reuegebet auch voreinstellen.</p>
<p>Der Franziskanerpater Thomas Weinandy OFM, Geschäftsführer des Sekretariats für die Lehre und die seelsorgerische Praxis der Bischofskonferenz in den USA, und Dan Scheidt, Pfarrer in Mishawaka IN., haben bei der Entwicklung der Texte für das Programm zusammengearbeitet.</p>
<p>Der Bischof von Fort Wayne Rhodos &#8211; South Bend gab das „Nihil Obstat Imprimatur&#8220; für diese Anwendung. Obwohl auch andere ähnliche Programme, wie &#8222;Mea Culpa &#8211; Katholische Prüfung des Gewissens für Katholiken&#8220; und &#8222;iConfess &#8211; Beichthandbuch und Leitfaden&#8220; für ähnliche Anwendungen auf Geräten wie das iPhone, erstellt worden sind, so ist diese neue Version, die erste bekannte Anwendung, die eine bischöfliche Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten hat.</p>
<p>Leinen erklärte gegenüber ZENIT, dass das Unternehmen Pläne hat, in Zukunft die Möglichkeit der Umwandlung der App für Android User zu schaffen, &#8222;das wäre unser größter Wunsch. Daneben möchten wir weitere dynamische Anwendungen schaffen, die Katholiken in ihrem täglichen Leben zur Hilfe werden können&#8220;.</p>
<p>Jetzt wäre nur noch zu wünschen, dass sich auch deutsche Entwickler diesem Thema annähmen. Zwar gibt es schon eine sogenannte Beichte App mit dazu gehöriger Webseite, aber mit einem doch sehr irreführendem Ansatz der quasi Onlinebeichte. Auch „Beichthaus&#8220; kann kaum überzeugen, denn hier geht es um pure Unterhaltung „Lese die Beichten anderer oder beichte deine eigenen Sünden von unterwegs&#8220;, so die Einladung zum geistlichen Voyeurismus.</p>
<p>Wer kein Apple Produkt besitzt, braucht aber auf innere Erneuerung über den Empfang des Bußsakramentes nicht zu verzichten. Ein Gotteslob mit seinen grundsätzlichen Hilfen, ein verschließbares Tagebuch und eine Mini-Taschenlampe sind bewährte Begleiter auf dem Pfad der Umkehr. So geht katholisch auch.</p>
<p>ZG11020404 &#8211; 04.02.2011<br />
Permalink: http://www.zenit.org/article-22443?l=german</p>
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